Einnahme

Normalerweise werden THC-reiche Cannabisprodukte geraucht. Meistens wird dazu ein Joint gerollt. Dazu wird Haschisch oder Marihuana (meist mit Tabak gemischt) in ein Zigarettenpapier gerollt.

Es gibt auch spezielle Rauchutensilien wie die Bong. Beim Gebrauch einer Bong wird der Rauch durch Wasser geleitet, wodurch die giftigen Teerstoffe teilweise ausgefiltert werden. Aus dem Orient stammt die Wasserpfeife („Shisha“). Im Unterschied zur Bong wird dabei der Rauch durch Schläuche eingeatmet. Je nach Anzahl der Schläuche können auch mehrere Leute (gleichzeitig) aus einer Wasserpfeife rauchen.

Eher selten wird Haschisch oder Marihuana auch in normalen Pfeifen geraucht. Gebräuchlicher sind spezielle Pfeifen zum Rauchen von Hanfprodukten, wie zum Beispiel das Chillam (auch Chillum geschrieben). Es stammt aus der Himalayagegend und wurde von den Hippies in den 60er Jahren in die westliche Welt gebracht.

Manchmal wird Marihuana auch pur geraucht, was eher in Amerika üblich ist. Meist wird aber ein Gemisch aus Tabak und Marihuana oder Haschisch geraucht. Es wird dabei auch eine große Menge Nikotin aufgenommen, da der Rauch tief eingeatmet und lange in der Lunge behalten wird. Nikotin wirkt dem Cannabis entgegengesetzt: Cannabis verstärkt die Wirkung des Nikotins, Nikotin hemmt die Wirkung des Cannabis. Cannabis erweitert die Lungegefäße, Nikotin zieht sie zusammen. Um diese Wechselwirkungen zu vermeiden, kann man spezielle tabakfreie Kräutermischungen verwenden. Sie bestehen meist aus Damianablättern, Rotklee oder THC-armen Hanfblüten und können legal in Headshops erworben werden.

Cannabis kann auch oral eingenommen werden. Im Orient und in Nordafrika wird ein Hanfgetränk namens „Bhang“ getrunken, für das es sehr viele unterschiedliche Rezepte gibt. In Nepal wird es aus Hanfblüten, Milch, Honig, Zucker und Gewürzen hergestellt. Oft werden auch andere Drogen, wie zum Beispiel Opium zugesetzt.

Cannabis-Konsumenten, die das Rauchen ablehnen, backen auch gerne „Cookies“ mit Haschisch oder Marihuana. Dabei kommt es allerdings leicht zu Überdosierungen.