Psychische Gefahren
Eine mögliche Gefahr ist Selbstüberschätzung. Das verminderte rationale Denken und die subjektive Sichtweise können zu Handlungen mit negativer Auswirkung führen.
Menschen mit labiler Persönlichkeit können in unpassender Umgebung sehr negative Erfahrungen machen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann schon ein einmaliger Cannabisrausch zum Ausbruch latenter psychischer Erkrankungen führen. Sind Depressionen oder Ängste vorhanden, werden diese oft verstärkt. Andererseits wird Cannabis von Personen mit psychischen Problemen oft, bewusst oder unbewusst, zur Selbstmedikation verwendet. Eine Teilnahme am Straßenverkehr ist aufgrund der herabgesetzten Reaktionsfähigkeit unter Cannabiseinfluss nicht ratsam. Werden Cannabisprodukte kombiniert mit Alkohol eingenommen, kann es zu unangenehmen Wechselwirkungen kommen.
Auch bei Jugendlichen mit noch nicht gefestigter Persönlichkeit ist die Einnahme von Cannabis ebenfalls nicht ratsam, da sich die halluzinogene Wirkung sehr negativ auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirken kann. Jugendliche können oft mit Drogen nicht umgehen und so wird Kiffen zum Sport: Wer am meisten verträgt genießt das größte Ansehen in der Gruppe.
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